Veranstaltungstipp: Kreuzungen und Queerungen: Intersektionalität / Interdependenz in Theorie und Praxis

Wir haben noch einen Veranstaltungstipp für euch. Das QFFR (Queer-feministisches Frauenreferat) hat den Vortrag „Kreuzungen und Queerungen: Intersektionalität / Interdependenz in Theorie und Praxis“ organisiert und Beatrice Michaelis als Referentin gewinnen können. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21.Mai 2013 ab 18:00 Uhr c.t. im Versailleszimmer der Kongresshallte statt.

Der Ankündigungstext:

„Geschlecht und „Rasse“/Ethnizität können als die wohl meist bedachten Analysekategorien politischer, sozialer und kultureller Strukturbildung in den Geistes- und Sozialwissenschaften gelten. Dabei sind sie kaum voneinander getrennt zu denken; vielmehr über- und durchkreuzen sie sich auf vielfältige Arten und Weisen sowohl miteinander als auch mit anderen Kategorien sozialer Strukturierung und Hierarchisierung. Diese Verwobenheit steht im Mittelpunkt dieses Vortrags zu Intersektionalität/Interdependenz. Vor allem aus den Perspektiven der Queer Theory und der Postcolonial Studies soll der Mehrwert intersektionaler/interdependenter Herangehensweisen beleuchtet werden. In einem ersten Teil werden einschlägige Ansätze der Intersektionalitäts-/Interdependenzforschung vorgestellt; der zweite Teil widmet sich dann einigen Arbeiten, die die Referentin gemeinsam mit Kolleg_innen im Bereich der queeren Interdependenzforschung vorgelegt hat.

Beatrice Michaelis ist Postdoctoral Researcher und Head of Research Coordination am International Graduate Centre for the Study of Culture an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zu (Dis-)Artikulationen von Begehren – Schweigeeffekte in wissenschaftlichen und literarischen Texten des Mittelalters (erschienen bei de Gruyter 2011) promoviert und forscht nun im Rahmen ihrer Habilitation zu Distanzvariationen – Proto-rassisierende Diskurse der In- und Exklusion in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
Zu ihren Forschungsinteressen zählen u.a. Queer Theory, Gender Studies, Intersektionalitätsforschung und Postcolonial Studies.
Jüngste Publikationen zum Vortragsthema: Queer Futures – Reconsidering Ethics, Activism, and the Political (herausgegeben gemeinsam mit Elahe Haschemi Yekani und Eveline Kilian, Ashgate 2013); Feministische Studien: The Queerness of Things not Queer. Entgrenzungen – Affekte und Materialitäten – Interventionen (Heft 2, Jahrgang 30, November 2012) (herausgegeben gemeinsam mit Gabriele Dietze, Elahe Haschemi Yekani und Friederike Kuster); „Queer und Intersektionalität“ (gemeinsam mit Gabriele Dietze und Elahe Haschemi Yekani, Portal Intersektionalität 2012).“

Beginn: 18:00 Uhr c. t.

Ort: Versailleszimmer der Kongresshalle Gießen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.