„Sexualität und Behinderung – Lebenssituationen von Mädchen und Frauen mit Behinderung“ – Vortrag von Karoline Klamp-Gretschel

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen wird Karoline Klamp-Gretschel am 06. Mai einen Vortrag mit dem Titel „Sexualität und Behinderung – Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen mit Behinderung“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:
Inwiefern unterscheiden sich Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung? Beeinflussen sich Behinderung und Sexualität? Wie wirkt sich Geschlecht darauf aus? Ist sexuelle Selbstbestimmung für Mädchen und Frauen mit Behinderung möglich? Wie kann die Gesellschaft/das Umfeld unterstützend wirken?

Der Vortrag möchte einen Einblick in die Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen mit Behinderung geben, da diese ebenso vielfältig wie jene von Mädchen und Frauen ohne Behinderung sind, wird ein spezieller Lebensbereich, die Sexualität, exemplarisch herausgegriffen. Lebensbedingungen unter dem Einfluss von Behinderung sind oftmals durch einen institutionalisierten Lebenslauf geprägt, der wenig Raum für Selbstbestimmung lassen kann. Die Wechselwirkungen von Sexualität – Geschlecht – Behinderung sollen aufgezeigt und anhand praktischer Beispiele illustriert werden. Anschließend soll genug Raum für Fragen und Anmerkungen bleiben. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, Vorwissen ist schön, aber nicht notwendig.

Karoline Klamp-Gretschel studierte Erziehungswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2010 arbeitet sie dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Heil- und Sonderpädagogik und nebenberuflich als Sexualpädagogin. Zurzeit schreibt sie an ihrer Dissertation zum Thema politische Teilhabe und Frauen mit Behinderung. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in queer_feministischen Kontexten und versucht, die Gesellschaft zu verändern.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das auto-nome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

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