25.10.2011 – Dank und Präsentation des Vortrags von Dr. Nadyne Stritzke

Es freut uns, dass so viele Personen den Weg zur Einführungsveranstaltung und zum Vortrag von Dr. Nadyne Stritzke am gestrigen Abend gefunden haben. Auch wollen wir ihr hier nochmals dafür danken, dass Sie auch recht kurzfristig den Einführungsvortrag halten konnte.

Da Dr. Nadyne Stritzke freundlicherweise die Präsentation zur Verfügung gestellt hat, mit der sie gestern den Vortrag hielt, wollen wir diese hier zur Verfügung stellen, da am gestrigen Abend noch mehrere Nachfragen diesbezüglich kamen.

Audio- und Videomitschnitte werden wir in den nächsten Wochen veröffentlichen können, sobald die Materialien bearbeitet sind.

Link zur Präsentation zu „‘Queer‘ – Adjektiv, Verb, Nomen – Das verque(e)re Potential eines Begriffs und seiner Geschichte“

18.10.2011 – Einladung zum Vortrag von Dr. Nadyne Stritzke

Wir möchten euch hiermit zum ersten Vortrag der queeren Ringvorlesung einladen, den Dr. Nadyne Stritzke vom Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen halten wird. Der Titel ihres Vortrags lautet „’Queer‘ – Adjektiv, Verb, Nomen – Das verque(e)re Potential eines Begriffs und seiner Geschichte“

Aus dem Ankündigungstext:
‚Queer‘ ist ein reizvoll-sperriger Begriff, der sich gern einer Definition entzieht und damit zugleich seine wirklichkeitskonstituierende Sprengkraft etabliert. Ein Begriff, der als Adjektiv, Verb und Nomen zugleich fungieren kann und damit ein nicht zu unterschätzendes kritisches (performatives) Potential bereithält. Die sogenannten Queer Studies, die sich Anfang der 1990er Jahre als eigenständige Forschungsrichtung etabliert haben, verkörpern eine spannende Verzahnung von wissenschaftlicher, geschlechtertheoretischer Theoriebildung und gelebter politisch-aktivistischer Praxis. Der Versuch einer Definition der Queer Studies stößt auf die Schwierigkeit, dass viele Forscher/innen sowie auch Aktivist/innen der Überzeugung sind, dass gerade die Unbestimmtheit des Begriffs ein Qualitätsmerkmal sei.

Um die Besonderheiten queer-theoretischer Thesen nachvollziehen zu können, nimmt der Einführungsvortrag der Ringvorlesung zunächst grundlegende Entwicklungen der Frauen- sowie Schwulen- und Lesbenbewegung in den Blick, um anschließend die Grenzen und Möglichkeiten der Queer Theorie und Praxis überblicksartig zu diskutieren. Diese Einführung bildet so den Ausgangspunkt für die spezialisierten weiterführenden Vortragsthemen im Rahmen der Ringvorlesung.

Dr. Nadyne Stritzke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Weiterhin ist sie an der Arbeitsstelle Gender Studies aktiv.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik.

16.10.2011 – Erste Seminar-Sitzung und Treffen des „AK Queere Ringvorlesung“

Am morgigen Montag, dem 17.10.2011 findet um 19 Uhr die erste Sitzung des Seminars „Queere Ringvorlesung“ im Raum G01 (Phil 2) statt. Hier wird vorallem Organisatorisches geklärt werden.

Im Anschluss an das Seminar findet ein Treffen des Arbeitskreises der Queeren Ringvorlesung statt. Wir freuen uns über neue Gesichter.