Seminar zur Queeren Ringvorlesung bereits geöffnet

Das Seminar im Stud.IP ist schon geöffnet. Das Seminar richtig sich an alle interessierte Menschen. Studierende, die AFK-Punkte benötigen können 3CP erwerben.
Entweder unter der Veranstaltungssuche „Queere Ringvorlesung“ suchen oder im eVV die Veranstaltung suchen. Sie ist wie folgt eingeordnet und zu finden:
Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen (ZfbK) > Außerfachliche Kompetenzen (AfK) > Sprache, Literatur, Kultur (Fachbereich 05) > Weitere Angebote der Slavistik > (AfK-Nr. 374) Queere Ringvorlesung (3CP)

Änderung der Bewerbung

Im kommenden Semester verändern wir unsere Werbung. Wir wollen nun auch in der Mensa und in den Gebäuden präsent sein. Damit dies gelingt brauchen wir Menschen, die uns dabei unterstützen.
Die Aufgabe wäre Flyer in der Mensa/den Mensen auszulegen, sie wieder einzusammeln und Plakate in den Gebäuden aufzuhängen.
Meldet euch, wenn ihr uns dabei helfen wollt. Es reicht hier eine Nachricht (siehe Kontakt) mit eurer Emailadresse und zwei Sätzen, ob ihr mobil (Fahrrad, Auto) seid und wo eure bevorzugten Campi wären. Wir legen dann einen entsprechenden Pool an und melden uns dann wieder. Die Tätigkeiten werden zudem auch vergütet.

Programm für das Sommersemester 2013 vollständig!

Das Programm steht und wir hoffen, dass es euch gefällt. Alle Veranstaltungen finden immer in der Alten Universitätsbibliothek um 18:30 Uhr statt. Wir freuen uns sehr, wenn wir euch dort begrüßen dürfen (Die Links unter den Vorträgen führen zur entsprechenden Facebook-Veranstaltung)!
Das Programm für das Sommersemester 2013:

22.04.2013:
„Zwischen Geschlechtsnomaden und Schattenmenschen: Transnationalisierung und komplexe soziale Ungleichheiten“ – Vortrag von Ilse Lenz
http://www.facebook.com/events/469242069809607/

06.05.2013:
„Sexualität und Behinderung – Lebenssituationen von Mädchen und Frauen mit Behinderung“ – Vortrag von Karoline Klamp-Gretschel
http://www.facebook.com/events/135749586601325/

27.05.2013:
„Undone by gender: Selbstentwürfe queerer Subjekte und Judith Butlers Konzept der Anerkennung“ – Vortrag von Eveline Kilian
http://www.facebook.com/events/229508927193820/

10.06.2013:
„Regenbogenfamilien – vielfältige Familienformen jenseits von Papa – Mama – Kind, ein (Historisch gesehen) neues Phänomen“ – Vortrag von Stephanie Gerlach
http://www.facebook.com/events/470766762976663/

24.06.2013:
„Amami und Amami – das Überschreiten von Geschlechtergrenzen in Werken von Psychiatrie-Erfahrenen“ – Vortrag von Thomas Röske
http://www.facebook.com/events/514448515264906/

08.07.2013:
„Zur Konstruktion von Sexualität – Über die (De-) Pathologisierung von (A-) Sexualität“ – Vortrag von Judith Scheunemann
http://www.facebook.com/events/482306351825007/

Kreuz und Queer. Queer-feministische Sichtweisen in der Theologie. – Einladung zum Vortrag von Katharina Payk

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen wird Katharina Payk am 6. Februar einen Vortrag mit dem Titel „Kreuz und Queer. Queer-feministische Sichtweisen in der Theologie“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:
Der Vortrag gibt Einblicke in Möglichkeiten des theologischen Arbeitens in Bezug auf queere Konzepte.
Queering God, queering the bible, queering theology – (wie) geht das? Queer-theologische Entwürfe sexualisieren und problematisieren. Sie fordern dadurch die Theologie u.a. heraus ihre zumeist heterozentristische und geschlechterdualistische sowie „weiße“ Tradition zu durchbrechen. Dabei geht es oftmals um die Schärfung des Blickes für alternative Deutungsarten in allen theologischen Disziplinen wie beispielsweise in den Bibelwissenschaften. Feministisch-theologische Herangehensweisen sollen im Vortrag genauso berücksichtigt und gewürdigt werden wie schwulLesBische Lesarten.

Katharina Payk hat Evangelische Theologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie auf Magistra Artium in Gießen studiert. Seit 2011 hat sie eine wissenschaftliche Assistenzstelle mit Doktorat an der Evangelisch-Theologischen Fakultät (Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie) der Universität Wien inne. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Queer-Theologie. Neben der Wissenschaft übt sie eine sexualpädogische Tätigkeit aus und engagiert sich im queer-feministischen Bereich.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

Weitere Infos:
http://www.queere-ringvorlesung.de
http://www.facebook.com/events/296116777159735/

Einladung zum Vortrag von Dr. Rainer Herrn: „Die Zahl der denkbaren und tatsächlichen Sexualtypen ist unendlich.“ Geschlechterutopische Dimensionen in Magnus Hirschfelds Zwischenstufentheorie (1910) und ihre Rezeptionen.

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen wird Dr. Rainer Herrn am 23. Januar einen Vortrag mit dem Titel „„Die Zahl der denkbaren und tatsächlichen Sexualtypen ist unendlich.“ Geschlechterutopische Dimensionen in Magnus Hirschfelds Zwischenstufentheorie (1910) und ihre Rezeptionen“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:

Magnus Hirschfeld entwickelte im frühen 20. Jahrhundert die sogenannte Zwischenstufentheorie als Instrument zur Entkriminalisierung und Entpathologisierung sexueller und geschlechtlicher Alterität. Auf der Grundlage polarer Geschlechterzuschreibungen erklärt er Mischgeschlechtlichkeit zu universellen Regel, womit er die peripheren Sexualitäten (Hermaphroditismus, Androgynie und Homosexualität) ins Zentrum seiner Theorie stellt. Damit setzt er sich vom Männlichkeit idealisierenden virilen Flügel der Homosexuellenbewegung ab, wie auch von der wirkungsmächtigen psychopathologischen Deutung der Psychiatrie. Hirschfelds für die Emanzipationsbewegung sexueller Minderheiten sehr einflussreiche Theorie wird im Kontext hegemonialer Männlichkeit als Vorläufer queerer Ansätze anhand von zahlreichen historischen Bildbelegen diskutiert.

Dr. Rainer Herrn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der DfG-Forscher_innengruppe „Kulturen des Wahnsinns“ am Institut für Geschichte der Medizin der Charité, Berlin sowie Mitarbeiter der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. Zu psychiatriegeschichtlichen, sexual- und geschlechterwissenschaftlichen Themen hat Rainer Herrn bereits zahlreiche Bücher und Aufsätze veröffentlicht, Lehrveranstaltungen und Vorträge gehalten sowie Ausstellungen veranstaltet. Die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Referenten liegen in Psychiatrie und Urbanität, Geschlecht und Wahnsinn in der Kaiserzeit und der Weimarer Republik, wissenschaftliche und soziale Selbst- und Fremdkonstruktionen sexueller Minderheiten um 1900 sowie in der Etablierung der Sexualwissenschaft bis 1933.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

Einladung zum Vortrag von Karoline Boehm: Jenseits der Monogamie: Polyamorie in Biografien, Begehrensstrukturen und Netzwerken

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen wird Karoline Boehm am 19. Dezember einen Vortrag mit dem Titel „Jenseits der Monogamie: Polyamorie in Biografien, Begehrensstrukturen und Netzwerken“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:
Der Vortrag beschäftigt sich mit polyamoren Lebensformen, also mit intimen Systemen, in denen die Option besteht, im Einverständnis aller Beteiligten, mehrere paralle-le intime Beziehungen einzugehen. In diesem zunehmend populär diskutier-ten Beziehungsmodell zeigen sich verschiedene Tendenzen des gesellschaftlichen Wandels. Diese werden anhand von (beziehungs-)biografischen Verläufen einzelner Akteur_innen und ihren intimen Praktiken sichtbar gemacht. Prozesse der Aushandlung, Identitätskonstruktion und Ausdifferenzierung werden insbesondere vor dem Hintergrund verschiedener emotional und sexuell kodierter Szenen und in ihrem Wechselspiel mit strukturellen Aspekten beleuchtet.

Karoline Boehm studierte Europäische Ethnologie, Kunstgeschichte, Soziologie und Gender Studies in Hamburg und Wien. Grundlage des Vortrags ist ihre Diplomarbeit „Szenen der Polyamorie. Emotionale und sexuelle Praktiken in Beziehungen und Netz-werken“. Eine Monografie zu der Thematik wird im Dezember dieses Jahres erscheinen. Karoline Boehm hat bereits zahlreiche Aufsätze veröffentlicht. Ihre Interessensschwerpunkte liegen u. a. in Praktiken der Intimität, sozialen Ordnungen des Emotionalen, visuellen Kulturen und Repräsentationspraxen sowie Formen des Protests und politischem Aktivismus.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das auto-nome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Lann Hornscheidt: von studentInnen über studierende bis zu studierX: können sprachliche benennungen gerecht sein – und für wen_welche_wex?

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen wird Prof. Dr. Lann Hornscheidt am 05. Dezember einen Vortrag mit dem Titel „von studentInnen über studierende bis zu studierX: können sprachliche benennungen gerecht sein – und für wen_welche_wex?“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:
spielt sprache eine rolle dafür wie diskriminierungen sind, wie sie wirken und wie sie wahrgenommen werden? sind schimpfwörter immer diskriminierend und wer bestimmt überhaupt darüber, was diskriminierend ist und was nicht? wo kommt trans vor in binnen-I-formen wie studentInnen – und ist das überhaupt wichtig? gibt es für das deutsche auch so formen wie das schwedische ‚hen’, was sich auf alle personen bezieht? und was bedeutet diese sprachveränderung im schwedischen? gibt es keine wichtigeren themen? können sprachliche handlungen was verändern – oder ist sprache nicht so wichtig? wird sprache sich schon verändern, wenn wirklichkeit sich verändert? Warum sind manche veränderungen so einfach – wie von studenten zu studierende – und andere so negativ belegt oder für viele so unverständlich? Was ist mit schweigen, weghören, weggehen? Sind das auch sprachliche handlungen und wie kann ich intervenieren und in was eigentlich? inwiefern sind sprachhandlungen rassistisch und ableistisch – nur wenn ich was sage oder auch wenn ich nichts sage? was kann ich denn überhaupt noch sagen?
diese und viele weitere fragen greift der vortrag auf und versucht anregungen für neue fragen und diskussionen zu bieten dazu, wie sprachliche benennungen wirken, was es für veränderungsideen gibt und wie interventionen in sprachliche diskriminierungen gemacht werden können.

Lann Hornscheidt ist professox für gender studies und sprachanalyse an der humboldt-universität berlin sowie gastprofessox an der högskola södertörn in stockholm zu einem projekt zu rassismus und sprache am arbeitsplatz. Ihre jüngste veröffentlichung ist das buch „feministische w_orte. ein lern-, denk- und handlungsbuch zu sprache und diskriminierung, gender studies und feministischer linguistik.“

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

Einladung zum Vortrag von Katrin Gottschalk & Chris Köver: Von der Courage zur Gazelle – eine kleine Geschichte feministischer Zeitschriften in Deutschland

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen werden Katrin Gottschalk und Chris Köver am 21. November einen Vortrag mit dem Titel „Von der Courage zur Gazelle – eine kleine Geschichte feministischer Zeitschriften in Deutschland“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:
Es liegt in der Natur des Feminismus als sozialer, revolutionärer Bewegung, dass ihm immer schon Praktiken des Aktivismus und damit des Selbermachens inhärent waren. In der so genannten „Ersten Welle“ des Feminismus orderten die Suffragetten in Pamphleten und Demonstrationen das Wahlrecht bzw. die politische und rechtliche Gleichstellung von Frauen. In den 1960er und 70er Jahren, der Hochzeit dessen, was heute im allgemeinen Diskurs am ehesten mit dem Terminus „Feminismus“ assoziiert wird, kämpften Frauen mit ähnlichen Mitteln für ökonomische Gleichberechtigung und die Entscheidungshoheit über ihre Reproduktionsfähigkeit. Und in der aktuellen Fortentwicklung, gerne auch „Dritte Welle“ genannt, gehen vornehmlich popkulturell und an akademischen Theorien geschulte Frauen in Zeitschriften und Blogs gegen heteronormative, von den Medien transportierte Gender-Klischees vor. Der Vortrag „Geschichte feministischer Medien – von Courage bis Gazelle“ bietet einen Überblick anhand konkreter feministischer Publikationen.

Katrin Gottschalk hat ihren Bachelor of Arts in Kulturwissenschaften absolviert und studiert nun Kulturjournalismus im Master. Seit 2011 kümmert sie sich um das Blog missy-magazine.de und ist neuerdings auch Teil der Redaktion für das gedruckte Heft des Missy Magazines. Zuvor arbeitete sie länger bei der Jugendzeitschrift SPIESSER, wo sie auch Redaktionsleiterin Sachsen war, später betreute sie den Internetauftritt einer LGBTQ-Jugendorganisation in Schweden. Neben Missy schreibt Katrin Gottschalk regelmäßig für die Kulturseiten im Tagesspiegel.

Zusätzlich wird Chris Köver, die Mitbegründerin des Missy Magazine, für die Diskussionsrunde zur Verfügung stehen.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

Neue Vorträge gesucht + nächstes Treffen

Neue Vorträge für nächstes (und übernächstes) Semester gesucht! Themen und Referent_innen – Vorschläge bitte an markus.gretschel@queere-ringvorlesung.de schicken. Bitte zu den Themen auch passende Referent_innen nennen (oder umgekehrt). Wir freuen uns auf eure Ideen!
Das nächste Arbeitskreistreffen findet am 12.11. im Gartenhaus um 20 Uhr statt. Interessierte Menschen sind eingeladen vorbeizuschauen!

Update: Gerne können noch Vorschläge für neue Themen eingesendet werden, aber diese können wir leider nicht mehr für die beiden kommenden Semester berücksichtigen.

Einladung zum Vortrag von Dagmar Fink: Miss_Verständnisse im Kino: Queere Weiblichkeiten zwischen Maskerade, Camp und Parodie

Auf Einladung des Arbeitskreises „Queere Ringvorlesung“ der JLU Gießen wird Dagmar Fink am 07. November einen Vortrag mit dem Titel „Miss_Verständnisse im Kino: Queere Weiblichkeiten zwischen Maskerade, Camp und Parodie“ halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) im Hörsaal AUB 1 statt. Für den Vortrag stehen zwei Gebärdensprachdolmetscher_innen zur Verfügung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Gebärdensprache übersetzen. Das Vortragsgebäude ist rollstuhlgerecht.

Aus dem Ankündigungstext:
In queer_feministischen Kontexten und Theoriebildungen wird in den letzten Jahren verstärkt danach gefragt, wann und wie (Selbst)Repräsentationen von Weiblichkeiten als queer gelesen werden können – auch und gerade wenn sie nicht in Opposition zu heteronormativen Erwartungen stehen. Im Vortrag sollen verschiedene Konzepte der feministischen Filmtheorie sowie der Queer Theory zur Herstellung von Weiblichkeiten einer (Re)Lektüre unterzogen werden: Maskerade, Geschlechterparodie und queer_feministisches Camp. In Anlehnung an ausgewählte Filmbeispiele (u.a. mit Mae West) soll diskutiert werden, inwieweit die Darstellungen auf der Leinwand Stereotype affirmieren oder queere, potenziell subversive Weiblichkeiten anbieten.

Dagmar Fink ist Kulturwissenschaftler_in und hat ihr Studium im Bereich der Amerikanistik, politischen Wissenschaften und Soziologie in Frankfurt am Main absolviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem in der Repräsentationskritik an der Schnittstelle von Geschlecht, Sexualität und Rassissierung, Cyborg-Konzepte, queere Weiblichkeiten sowie Populärkulturen. In diesen Bereichen veröffentlichte sie bereits zahlreiche Aufsätze und Buchbeiträge. Seit 2000 lehrt sie an verschiedenen österreichischen und deutschen Hochschulen, hauptsächlich im Rahmen der Gender Studies. Sie ist Mitbegründer_in sowie Beiratsmitglied des Verbands feministischer Wissenschafter_innen (VfW), einem Verein zur Förderung freier feministischer Wissenschafter_innen und feministischer Wissenschaften in Österreich.

Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut für Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut für Anglistik.

Weitere Infos:
http://www.facebook.com/events/313540502086513/